Calf Creek Falls
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Life celebration und die Beachtung der 3 Erlebniszonen

 

 

 

Life Celebration

 

 

gibt eine Vielzahl von Wachstumsimpulsen. Unser Wachstum erfordert die Überwindung von alten Mustern und wir tun gut daran, die folgenden 3 Erlebniszonen dabei zu beachten.

 

 

 



 

Jeder von uns hat seine Komfortzone, innerhalb derer er sich bewegt, ohne dass ihm dabei etwas Stress macht. Wagt mensch etwas Neues, bewegt er sich außerhalb der Komfortzone in der sog. Wachstumszone, die ihm ermöglicht, sein Erlebnis- und Verhaltensrepertoire zu erweitern. Übertreibt er allerdings die Dosis an Unsicherheit, die Neues mit sich bringt, gerät er in die sog. Überforderungszone. Dort empfindet er anfangs eine leichte Überforderung bis hin zu äußerstem Unwohlsein und kann im Extremfall sogar panisch werden.

 

 

 

 

Bei Life Celebration

werden andauernd Übungen angeboten, die zumindest für einen Teil der Gruppe in der Wachstumszone liegen. Welche Situationen das konkret sind, kann individuell sehr unterschiedlich sein.

 



 

Z.B. hatten wir in einer Session das Phänomen, dass intensiver Augenkontakt für die Einen an der Grenze zwischen Komfort- und Wachstumszone lag, für die Anderen hingegen an der Grenze zwischen Wachstums- und Überforderungszone.

 



 



 

Wichtig ist, dass jeder eigenverantwortlich darauf achtet, nicht in die völlige Überforderung zu geraten, indem z.B. entweder eine Übung individuell abgewandelt wird oder auch einmal ausgesetzt wird.

 



 



 

Genauso ist es auch umgekehrt wichtig, selbstverantwortlich dafür sorgen, sich nicht in der Komfortzone einzurichten, sondern sich in die Wachstumszone zu begeben.

 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erläuterung des inneren Selbstgespräches

 

 

Hilfreich ist es, sich des eigenen inneren Selbstgespräches bewusst zu werden.

 

Wie sieht das innere Selbstgespräch in den drei Zonen aus?

 

Definition inneres Selbstgespräch: im Gegensatz zu dem lauten Selbstgespräch, was in der Öffentlichkeit sehr selten vorkommt und dann meistens als ziemlich gestört erlebt und bewertet wird, ist das innere Selbstgespräch ein Phänomen, was bei jedem statt findet. Genauso wie übrigens träumen auch bei jedem und jede Nacht statt findet, auch wenn wir bewusst evtl. sagen "ich habe schon seit Monaten nicht mehr geträumt". Unabhängig von unserer bewussten Wahrnehmung findet das innere Selbstgespräch täglich statt und es braucht eine gewisse Schulung an Introspektion, um es zu registrieren. Es findet nämlich nicht unbedingt mit ausformulierten Gedankengängen statt, sondern kann auch in Form von flüchtigen impliziten Gedankenblitzen vor sich gehen. Es ist in der Regel mit einem Gefühl verbunden.

 

 

 

Die einzelnen folgenden Beispiele fallen natürlich je nach Typ sehr unterschiedlich aus:

 

 

 

in der Komfortzone: Dort pflegen wir unser Selbstbild, "ich bin halt ein leiser/lauter, Kämpfer- Opfertyp" usw.

 

Es kann auch in der Form auftreten, dass wir bestimmte Eigenschaften dieses Selbstbildes, die gerade relevant für die Situation sind, haben.

 

Beispiel: Es gibt einen Konflikt zwischen einem Paar und derjenige, der am meisten leidet, steht vor der Herausforderung, seinen Mund aufzumachen, sich mit seinem Schmerz zu zeigen und so ein Klärungsgespräch zu initiieren. Angenommen dieser Mensch hat aber ein altvertrautes Muster an Vermeidungsverhalten diesbezüglich und gar kein Repertoire entwickelt, um sich entsprechend auszudrücken. Wenn er dann vor der Herausforderung zurück scheut, dieses Neuland zu betreten, wird seine eigene Selbstüberlistung wirksam, indem er sich selbst einlullt und z.B. den Gedanken hat "Ich bin halt ein friedliebender Typ". Er schluckt dann also seinen Schmerz hinunter und bewegt sich so auf seinem vertrauten Terrain. Unsere Gedanken innerhalb der Komfortzone können also wie eine Selbstüberlistung wirken, indem sie uns einlullen oder Situationen bagatellisieren oder gesund beten, immer mit dem Effekt, dass wir in unserem altem vertrauten Muster verharren und geschickte Ausreden finden, uns keiner Herausforderung zu stellen.

 

 

"ich bin gut, hilfreich, zurückhaltend, bescheiden, umsichtig, friedliebend, gehe Streit aus Weg, cool, durchsetzungsfähig, bodenständig, sensibel."

 

 

 

 

in der Wachstumszone:     "puuh, dass fällt mir nicht so leicht ...

 

- auf jemand zu zu gehen

 

- einen Konflikt anzusprechen

 

- ein Klärungsgespräch zu beginnen

 

- um etwas zu bitten

 

- etwas anzunehmen (sei es ein Kompliment oder Kritik)"

 

 

 

 

 

in der Überforderungszone:    " jetzt fühle ich mich ...

 

- total hilflos - völlig abgewertet - ganz überflüssig -nur noch unerwünscht -lästig -blamiert/bloß gestellt"