Goblin Valley
Goblin Valley

Hintergründe

 

In meinem Studium und meiner Tätig- keit als psychologischer Psychotherapeut bin ich der alten Tradition von Sigmund Freud gefolgt, die Arbeit an mir  selbst als die wichtigste Berufsgrundlage zu erachten; daher verfüge ich über einen reichhaltigen Erfahrungsschatz von über 20 Jahren Selbsterfahrung. Aus diesem Fundus an zahlreichen Verfahren nahm ich das Beste heraus und kombinierte es zu einer neuen Methode:

 

 

Life Celebration

 

 

 

Um einige der historischen Großmütter und Großväter meiner Methode zu nennen:

 

- Sensitivity Training, es ist eine in den USA unter dem Einfluss von K. Lewin entwickelte Trainingsform zum Aufbau neuer sozialer Interaktionsmuster im Sinn der Humanistischen Psychologie

 

- Humanistische Psychologie, sie wird neben der Psychoanalyse und dem Behavio­rismus (Verhaltenstherapie) als die dritte Kraft in der Psychotherapie (bis 60´er Jahre) bezeichnet.

 

Diese humanistischen Therapien (z.B. Gestalttherapie von Fritz Perls) werden nicht etwa durch eine gleichartige Theorie therapeutischer Ansätze zusammengehalten. Vielmehr gleichen sie sich eher durch ein gleichartiges Menschenbild, welches die Ausgangslage ihrer diversen und nur teilweise auch übereinstimmenden Ansätze therapeutischer Arbeit bildet.

 

1962 erst gründeten u. a. Charlotte Bühler, Abraham Maslow und Carl Rogers (Gesprächspsychotherapie) die „Gesellschaft für Humanistische Psychologie“. Sie sind auch die Hauptvertreter die­ser Richtung.

 

Als nicht zu unterschätzende Vorläufer dieser Bewegung gelten allerdings auch eine Reihe von Tiefenpsychologen, wie z. B. Alfred Adler (Individualpsychologie), Viktor Frankl (er begründete nach seinen Erfahrungen als Überlebender eines Konzentrationslagers die sog. Logotherapie), Erich Fromm (am bekanntesten sind seine Bücher "Die Kunst des Liebens" und "Haben oder Sein"), Karen Horney (Neopsychoanalyse) und Wilhelm Reich (Charakteranalyse und Körpertherapie).

 

Nachdem ich 1998 und 1999 die Grundzüge meiner Methode entwickelt hatte, praktizierte ich diese in kleinen Gruppen. Die Resonanz der Teilnehmer war sehr ermutigend für mich. Eine neue Methode in die Welt zu bringen erfordert allerdings einen sehr hohen Aufwand an "Drumherum" wie u.a. Organisation, Werbung, Marketing, Technik (Musik), Räumlichkeiten, zu dem ich seinerzeit nicht die Kraft und die Entschlossenheit hatte. Ich lernte 2000 Biodanza kennen und war überrascht, wie viele der Übungen ich aus der o.g. Tradition bereits kannte, ohne dass diese von dem Gründer, dem chilenischen Psychologen Rolando Toro Araneda (1979 1.Institut für Biodanza), jemals erwähnt worden war. Unabhängig davon war es für mich sehr beeindruckend und eine große Ermutigung, wie es ihm gelungen war, eine so große Bewegung gegen die ja doch eher körperfeindliche Normalität in unserer westlichen Kultur zu bewirken.

 

Am 31. Oktober 2013 fiel in Marburg der Startschuss zur 1. Life Celebration

und ich habe mich sehr gefreut, das Gelingen der Methode zu erleben. Vielen Dank an die Teilnehmer der bisherigen monatlichen Sessions für die vielen positiven Rückmeldungen!